Urlaubstipps

Römischer Herbst. Drei Tage, um Rom und den Zauber seines Umlands zu entdecken.

Erleben Sie an einem Tag in Rom die Faszination und Größe dieser Stadt, bevor Sie sich über die historische Via Tiburtina auf die Suche nach neuen Ansichten begeben, um schließlich den Frieden und die Natur des Braccianosees zu genießen: eine Reise voller großer Emotionen.

Autunno romano

Erster Tag: Auf zur Eroberung der Stadt.

Rom ist eine wunderbare Stadt, die so reich ist an historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten und so faszinierend, dass ein Tag genügt, um ihrem Zauber zu erliegen, und ein ganzer Monat nicht ausreichen würde, um sie wirklich kennen zu lernen. Ihre Fülle an Plätzen, Brunnen, Gebäuden und Museen von enormer Bedeutung ist so beeindruckend, dass einem schwindelig werden kann; muss man jedoch eine Wahl treffen, um ihre Farben in einer kurzen Passage einzufangen, kommt niemand an der Erhabenheit des Kolosseums und seinen stimmungsvollen unterirdischen Gängen vorbei sowie dem ebenso beeindruckenden Circus Maximus, in dem mehr als 300.000 Menschen Platz fanden.

Vom Kolosseum können Sie zu Fuß die Via dei Fori Imperiali entlanggehen. Legen Sie dabei unbedingt eine Pause ein, um das Vittoriano, das Nationaldenkmal für Viktor Emanuel II, sowie den Vaterlandsaltar zu besichtigen, flanieren Sie anschließend auf der historischen Via del Corso und nutzen Sie die Gelegenheit für ein paar Einkäufe, bevor Sie sich auf den Weg zum meistfotografierten Brunnen der Welt machen: der wunderbare Trevi-Brunnen. Haben Sie dem Brauch gemäß Ihren Wunsch geäußert, können Sie sich zur Via del Tritone aufmachen, um einen weiteren symbolträchtigen Ort der Stadt zu besuchen: Piazza di Spagna, wo genau vor der berühmten Treppe zur Kirche Trinità dei Monti der wundervolle Brunnen Fontana della Barcaccia von Bernini steht.

Die letzten Ziele, die auch bei einem Blitzbesuch in der Ewigen Stadt nicht fehlen dürfen, sind der Petersdom und die Engelsburg, während für die klassischste der Römischen Nächte das nahe gelegene Viertel Trastevere unzählige typische Restaurants sowie Pubs und Lokale bereithält.

Zweiter Tag auf den Römischen Hügeln.

Haben Sie die Stadt und ihr pulsierendes Leben nach einer erholsamen Nacht auf einem außerhalb gelegenen Bauernhof hinter sich gelassen, können Sie ihre Entdeckungstour auf der Via Tiburtina fortsetzen, dem alten Transhumanz-Weg, der die Hirten und ihre Herden von der Hauptstadt bis an die Grenzen der Abruzzen brachte.

Entlang der Straße reihen sich wie Perlen auf der blauen Schnur des Flusses Aniene mittelalterliche Dörfer von seltener Schönheit zwischen Bergen und weiten, fruchtbaren Tälern aneinander.

Das Thema Wasser kehrt regelmäßig wieder, beginnend mit den Thermalanlagen in Bagni di Tivoli, der Hadriansvilla und Tivoli, die seit der Antike für ihr 23 °C warmes weißliches Wasser („Acque Albule”) bekannt sind, das für Bäder, Fangopackungen und Inhalationstherapien verwendet wird.

Immer einen Besuch wert ist die majestätische Anlage der Hadriansvilla, die von Kaiser Hadrian im Jahr 118 als prächtige Sommerresidenz und Alterssitz errichtet wurde und heute zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört.

Ebenso sehenswert ist die Stadt Tivoli, die von einem Hügel aus auf das Römische Land blickt. Hier beschreibt der Aniene eine weite Kurve und mündet in den berühmten Wasserfall, der seit jeher zahlreiche Künstler angezogen hat. Unbedingt besuchen sollten Sie schließlich die Villa D’Este mit ihrem herrlichen Garten voller Brunnen und Wasserspiele, die Kirche Santa Maria Maggiore, den Dom, den Tempel der Vesta und die Via Campitelli, an der die elegantesten Häuser der Stadt liegen.

Folgen Sie weiter dem Verlauf der Via Tiburtina, treffen Sie inmitten der ländlichen Ruhe auf Spuren aus Gotik und Renaissance in den Orten Vicovaro, Roviano und Arsoli mit seinem mächtigen Castello Massimo. Südlich von Tivoli erreichen Sie dagegen Frascati. Das hübsche Städtchen ist nicht nur für den - auch bei den Römern sehr beliebten - frischen Weißwein und die traditionellen Wirtshäuser („Fraschette”), in denen Sie das typische gebratene Spanferkel zusammen mit einer Karaffe dieses guten Weins genießen können, sondern auch für die prächtigen 12 Tuskulaner Villen und ihre schönen, mit Brunnen und Wasserspielen geschmückten Gärten bekannt.

Dritter Tag im Zeichen der Entspannung und der Natur am Braccianosee.

Der nördlich von Rom gelegene Braccianosee ist ein Wasserreservoir vulkanischen Ursprungs. Er befindet sich heute in einem regionalen Schutzgebiet und ist eines der beliebtesten Ziele von einheimischen Urlaubern und Ausflüglern.

Die auf den Hügeln rund um den See liegende Stadt Bracciano wird durch das Castello Orsini-Odescalchi beherrscht, einem der imposantesten Beispiele für die Militärarchitektur der Renaissance. Um die Burg versammelte sich ein wahrer Hof, der Herrscher und Päpste sowie eine große Zahl an Künstlern zu Gast hatte.

An den Ufern des Sees entstanden weitere pittoreske Dörfer, die Sie am besten in aller Ruhe zu Fuß besichtigen sollten, um die besondere Atmosphäre und, warum nicht, auch den hervorragenden lokalen Wein richtig genießen zu können. Sie können wählen zwischen Tolfa mit seinem Palazzo Tittoni oder Trevignano Romano, Oriolo Romano, Sutri, Manziana, Bassano Romano, Anguillara Sabazia und Cerveteri, die alle mehr als eine schöne Überraschung bereithalten.

Nutzen Sie bei der Gelegenheit die letzten warmen Tage für ein Sonnenbad an den gut ausgestatteten Seeufern, zum Schwimmen oder für einen entspannenden Spaziergang durch den 16.682 Hektar großen Parco Naturale Regionale di Bracciano – Martignano.

Angelfreunde werden außerdem entdecken, dass der Braccianosee einer der fischreichsten Seen Italiens ist: Felche, Kleine Ährenfische, Aale und Flussbarsche können hier gefangen werden.

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